Industrielle Bauteilkennzeichnung per Laser
Eine Kennzeichnung ist nur so gut wie ihre Haltbarkeit. Aufkleber lösen sich, Farbe reibt ab, Prägungen verformen dünnwandige Teile. Die Laserkennzeichnung verändert die Oberfläche selbst — das Ergebnis überlebt Reinigungsprozesse, Öl, Hitze und mechanische Belastung. Wir kennzeichnen Bauteile im Lohnauftrag, in Serienstückzahlen und mit reproduzierbaren Parametern. Rund 20.000 Gravuren pro Woche verlassen unser Haus in Pforzheim.
Welche Arten der Bauteilkennzeichnung wir umsetzen
DataMatrix- und QR-CodesMaschinenlesbare Codes für die lückenlose Rückverfolgbarkeit — auch auf sehr kleinen Flächen.
Typenschilder und FrontplattenBeschriftete Typenschilder, Bedienblenden und Frontplatten aus Aluminium, Edelstahl und eloxierten Oberflächen.
Seriennummern und ChargenkennzeichnungFortlaufende Nummerierung und Chargenkennzeichnung mit automatisierter Nummernvergabe.
SchwarzmarkierungTiefschwarze Markierung ohne Materialabtrag, wenn die Oberfläche unangetastet bleiben muss.Dazu kommen Logos und technische Angaben aller Art: Firmenlogos, Materialangaben, Normbezeichnungen, Anschlusswerte, Drehrichtungspfeile und Bedienhinweise. Sie stehen meist auf Typenschildern und Frontplatten und laufen im selben Arbeitsgang mit.
Warum Laser statt Druck, Ätzen oder Prägen
Beständigkeit. Die Markierung sitzt im Material, nicht darauf. Sie überlebt Ultraschall- und Sterilisationsprozesse, Kühlschmierstoffe, Lösungsmittel und Temperaturwechsel.
Kein Verbrauchsmaterial. Keine Farbe, keine Etiketten, keine Klischees. Damit entfallen Lagerhaltung, Trocknungszeiten und die Frage, ob eine Farbe zum Werkstoff passt.
Berührungslos und kräftefrei. Es wirkt keine mechanische Kraft auf das Bauteil. Dünnwandige oder empfindliche Teile verformen sich nicht — anders als beim Prägen oder Nadelmarkieren.
Variable Daten ohne Rüstaufwand. Jedes Teil kann eine andere Nummer tragen, ohne dass ein Werkzeug gewechselt werden muss. Das ist die Voraussetzung für echte Einzelteil-Rückverfolgbarkeit innerhalb einer Serie.
Feinste Strukturen. Schriftgrößen und Codes, die mit anderen Verfahren nicht mehr sicher lesbar wären, sind per Laser realisierbar.

Beständigkeit in der Praxis
Welche Belastung eine Kennzeichnung aushalten muss, unterscheidet sich stark nach Branche:
- Maschinenbau: Kühlschmierstoffe, Späne, mechanischer Abrieb, Öl
- Medizintechnik: wiederholte Reinigung, Desinfektion und Sterilisation im Autoklav
- Automotive: Temperaturwechsel, Vibration, Betriebsstoffe
- Elektronik: Lötprozesse, Reinigungsbäder, Handkontakt
- Gastronomie: Spülmaschinengänge mit aggressiven Reinigern
Welches Verfahren die geforderte Beständigkeit erreicht, ermitteln wir in der Bemusterung am realen Bauteil. Wenn Sie uns die Belastung nennen, der die Kennzeichnung standhalten muss, fließt das direkt in die Parameterwahl ein.
Ablauf
Anfrage mit Bauteilangaben → Machbarkeitseinschätzung vor dem Angebot → Bemusterung am realen Teil → Ihre Freigabe → Serienfertigung mit hinterlegten Parametern.
Häufige Fragen
Hält eine Laserkennzeichnung im Autoklaven?
In aller Regel ja, wenn Verfahren und Parameter zum Werkstoff passen. Genau das prüfen wir in der Bemusterung. Nennen Sie uns den konkreten Reinigungs- oder Sterilisationsprozess.
Wie klein kann eine Kennzeichnung sein?
Schrifthöhen ab 0,3 mm sind realistisch. Die praktische Grenze liegt nicht beim Laser, sondern bei der Lesbarkeit — bei Codes prüfen wir vorab, ob die Modulgröße für Ihr Lesegerät ausreicht.
Verändert die Kennzeichnung das Bauteil?
Beim Gravieren wird minimal Material abgetragen, bei der Schwarzmarkierung nicht. Wenn eine Oberfläche unangetastet bleiben muss, ist die Schwarzmarkierung das passende Verfahren.
Können unterschiedliche Daten je Teil aufgebracht werden?
Ja. Fortlaufende Seriennummern, wechselnde Chargen und individuelle Codes sind ohne Werkzeugwechsel möglich.
Kennzeichnung anfragen
Nennen Sie uns Material, Stückzahl, Kennzeichnungsart und Bauteilgröße.
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