Seriennummern und Chargenkennzeichnung lasern
Rückverfolgbarkeit bedeutet, ein einzelnes Teil noch Jahre später eindeutig zuordnen zu können. Wir lasern fortlaufende Seriennummern, Chargen- und Losnummern direkt auf Ihre Bauteile — mit automatisierter Nummernvergabe und ohne Rüstaufwand je Teil.
Der entscheidende Vorteil: variable Daten ohne Werkzeugwechsel
Bei Prägen oder Nadelmarkieren kostet jede neue Nummer einen Werkzeug- oder Stempelwechsel. Beim Laser ist die Nummer eine Information in der Ansteuerung, kein physisches Werkzeug.
Das heißt: Jedes Teil einer Serie kann eine eigene Nummer tragen, ohne dass sich Taktzeit oder Rüstaufwand ändern. Erst das macht Einzelteil-Rückverfolgbarkeit in Serienstückzahlen wirtschaftlich.

Was wir umsetzen
Fortlaufende Seriennummern. Aufsteigende Nummerierung über eine Serie hinweg, auf Wunsch mit festem Präfix oder Suffix.
Chargen- und Losnummern. Kennzeichnung ganzer Fertigungslose zur Zuordnung von Material und Fertigungszeitraum.
Datums- und Schichtcodes. Verschlüsselte oder offene Angabe von Fertigungsdatum, Woche oder Schicht.
Kombination mit Codes. Klarschrift-Nummer und maschinenlesbarer DataMatrix-Code auf demselben Bauteil — lesbar für Menschen und für Scanner.
Kundenspezifische Nummernkreise. Wir arbeiten mit Ihrer Systematik. Liefern Sie uns die Regel oder eine Nummernliste, setzen wir sie um.

Jedes Teil einzeln
Fortlaufende Nummern ohne Werkzeugwechsel — auch bei mehreren tausend Teilen pro Charge.
Anfrage startenWie eine Seriennummer aufgebaut sein sollte
Bevor die erste Nummer auf ein Bauteil kommt, lohnt ein kurzer Blick auf die Systematik. Was sich später kaum noch ändern lässt:
Die Anzahl der Stellen. Sie legt fest, wie weit die Serie reicht. Vier Stellen sind bei 10.000 Teilen erschöpft — was gut aussieht, bis das Folgelos kommt.
Führende Nullen. Mit ihnen sind alle Nummern gleich lang, was maschinelles Lesen und die Sortierung in Ihrem System vereinfacht.
Ein Präfix für Bauteil oder Baujahr. Es macht die Nummer für sich sprechend, kostet aber Platz auf der Fläche.
Klarschrift, Code oder beides. Ein DataMatrix-Code braucht weniger Fläche als dieselbe Information in Klarschrift, ist dafür ohne Lesegerät nicht zu entziffern. Beides nebeneinander ist der häufigste Kompromiss.
Zusammenspiel mit Ihrer Nummernvergabe
Für die Nummern gibt es zwei Wege:
Sie geben die Nummern vor. Sie liefern eine Liste oder eine eindeutige Regel — Startwert, Schrittweite, Format. Wir arbeiten sie ab und dokumentieren, welcher Bereich in welchem Auftrag vergeben wurde.
Wir zählen fortlaufend weiter. Bei laufender Zusammenarbeit merken wir uns den letzten vergebenen Stand und setzen bei Folgeaufträgen dort an, sodass keine Nummer doppelt vergeben wird.
Welcher Weg passt, hängt davon ab, ob Ihre Nummern aus einem ERP-System stammen. Klären wir am besten vor dem ersten Auftrag.
Lesbarkeit und Platzbedarf
Seriennummern landen oft auf sehr kleinen Flächen. Wichtig ist, dass die Schriftgröße auch nach Jahren im Einsatz ablesbar bleibt. Wir prüfen in der Bemusterung, welche Größe auf Ihrem Bauteil sinnvoll ist, und weisen darauf hin, wenn eine gewünschte Angabe auf der verfügbaren Fläche zu klein würde.
Steht sehr wenig Platz zur Verfügung, ist ein DataMatrix-Code oft die bessere Lösung: Er fasst mehr Information auf weniger Fläche als Klarschrift.
Häufige Fragen
Können Sie nach unserer Nummernsystematik arbeiten?
Ja. Liefern Sie uns eine Nummernliste oder die Bildungsregel, wir setzen sie um.
Wie stellen Sie sicher, dass keine Nummer doppelt vergeben wird?
Bei laufender Zusammenarbeit dokumentieren wir den vergebenen Nummernbereich je Auftrag und setzen bei Folgeaufträgen darauf auf.
Kann eine Nummer zusammen mit einem Code aufgebracht werden?
Ja. Klarschrift und DataMatrix-Code lassen sich in einem Arbeitsgang auf dasselbe Bauteil aufbringen.
Erhöht die individuelle Nummerierung den Stückpreis?
Nein, nicht nennenswert. Da kein Werkzeugwechsel nötig ist, unterscheidet sich der Aufwand kaum von einer gleichbleibenden Beschriftung.
Rückverfolgbarkeit anfragen
Nennen Sie uns Bauteil, Material, Nummernsystematik und Stückzahl.
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