DataMatrix-Code wird auf ein Aluminiumbauteil gelasert

Lasermarkierung für Automotive und Zulieferer

In der Automobilzulieferung ist Rückverfolgbarkeit keine Kür. Wenn ein Bauteil auffällig wird, muss sich nachvollziehen lassen, aus welcher Charge es stammt und welche Teile betroffen sind. Wir bringen die dafür nötige Kennzeichnung in Serienstückzahlen auf.

Rückverfolgbarkeit über die Lieferkette

Eine eindeutige Kennzeichnung ist die Voraussetzung dafür, im Ernstfall gezielt eingrenzen zu können, statt pauschal zurückrufen zu müssen. Der Unterschied zwischen beidem ist erheblich.

Wir setzen dafür um:

DataMatrix-Codes für die maschinelle Erfassung in Fertigung und Montage

DataMatrix- und QR-Codes

Fortlaufende Seriennummern für die Identifikation einzelner Teile

Seriennummern und Chargenkennzeichnung

Chargen- und Datumscodes zur Zuordnung von Material und Fertigungszeitraum

Herstellerkennzeichnung und Teilenummern in Klarschrift

DataMatrix-Code direkt im Aluminium-Gussteil
DataMatrix-Code direkt im Aluminium-Gussteil

Beständig unter Betriebsbedingungen

Bauteile im Fahrzeug sind Temperaturwechseln, Vibration, Feuchtigkeit und Betriebsstoffen ausgesetzt — über die gesamte Fahrzeuglebensdauer. Eine Kennzeichnung, die nach fünf Jahren nicht mehr lesbar ist, nützt im Servicefall nichts.

Die Lasermarkierung sitzt im Material und ist deshalb unempfindlich gegen Öle, Kraftstoffe, Reinigungsmittel und Temperaturwechsel. Für Bauteile in korrosiver Umgebung setzen wir die Schwarzmarkierung ein, damit die Oberfläche geschlossen bleibt.

Schwarzmarkierung

DataMatrix-Code wird auf ein Aluminium-Gussbauteil gelasert
Zulieferkette

Rückverfolgbar

Jedes Teil trägt seine eigene Kennung — über den gesamten Lebenszyklus.

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Serienstückzahlen

Automotive heißt Serie. Wir arbeiten mit Vorrichtungen, damit jedes Teil in derselben Position liegt und die Kennzeichnung reproduzierbar an derselben Stelle sitzt. Die freigegebenen Parameter hinterlegen wir, sodass Folgelose ohne erneute Einrichtung anlaufen.

Die größte bisher gefertigte Serie umfasste über 150.000 Teile.

Wo die Kennzeichnung auf dem Bauteil sitzt

Die Stelle entscheidet oft mehr über das Ergebnis als das Verfahren. Drei Fragen klären wir deshalb vor der Bemusterung:

Ist die Fläche plan und zugänglich? Auf einer rauen Gussoberfläche wird ein kleiner Code nicht sicher lesbar. Wo das nötig ist, wird eine kleine Fläche plangefräst und die Kennzeichnung sitzt darin — das Bauteil trägt sie dann selbst, ohne Schild, das sich lösen kann.

Vor oder nach der Beschichtung? Eine Kennzeichnung unter der Lackierung ist geschützt, aber danach nicht mehr lesbar. Eine darauf ist lesbar, muss aber den Abrieb überstehen. Beides ist machbar, es sollte nur vorher entschieden sein.

Bleibt sie im verbauten Zustand erreichbar? Für den Servicefall zählt nicht, ob die Nummer existiert, sondern ob jemand sie im eingebauten Zustand ablesen kann.

Was in der Praxis Probleme macht

Zu wenig Kontrast auf dem Werkstoff. Manche Aluminiumlegierungen und Beschichtungen geben weniger her, als das Datenblatt vermuten lässt. Das zeigt sich erst am realen Teil, nicht in der Angebotsphase — deshalb bemustern wir grundsätzlich.

Zu kleine Codes für die vorhandene Lesetechnik. Ein DataMatrix-Code kann sehr klein werden. Ob Ihr Lesegerät ihn in der Fertigungsumgebung noch sicher erfasst, ist eine andere Frage. Nennen Sie uns das Gerät, dann richten wir die Modulgröße danach aus.

Bauteile, die nicht reproduzierbar liegen. Ohne Vorrichtung wandert die Kennzeichnung von Teil zu Teil. Bei Serien bauen wir deshalb eine Aufnahme.

Materialien

Edelstahl, Aluminium einschließlich eloxierter Oberflächen, Titan sowie technische Kunststoffe für Gehäuse- und Innenraumteile.

Metall

Kunststoff

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Häufige Fragen

Können Sie nach unserer Nummernsystematik kennzeichnen?

Ja. Liefern Sie uns die Bildungsregel oder eine Nummernliste, wir setzen sie um und dokumentieren die vergebenen Bereiche je Auftrag.

Wie stellen Sie sicher, dass Folgelose identisch aussehen?

Wir halten die freigegebenen Laserparameter je Bauteil fest und greifen bei Nachbestellungen darauf zurück.

Bearbeiten Sie auch beschichtete Bauteile?

Ja, unter anderem DLC- und PVD-beschichtete Teile. Dafür setzen wir den Ultrakurzpulslaser ein, der die Schicht schont.

Übersteht die Kennzeichnung den Waschprozess in der Fertigung?

Ja. Die Markierung sitzt im Material und nicht darauf — wässrige Reiniger, Entfettungsbäder und Trocknungsstufen greifen sie nicht an. Kritischer sind mechanische Verfahren wie Strahlen; wenn solche Schritte folgen, sollten wir das vorher wissen.

Können Sie Bauteile kennzeichnen, die wir selbst nicht gefertigt haben?

Ja, das ist der Regelfall. Die Teile kommen von Ihnen oder direkt von Ihrem Vorlieferanten zu uns und gehen anschließend dorthin zurück, wohin Sie möchten.

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Nennen Sie uns Bauteil, Werkstoff, Kennzeichnungsart, Nummernsystematik und Losgröße.

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