Typenschilder, Etiketten und Frontplatten lasern lassen
Das Typenschild ist oft das einzige Bauteil einer Maschine, das über Jahrzehnte lesbar bleiben muss. Wir fertigen Typenschilder, Etiketten aus Laserbeschriftungsfolie, Prüfsiegel, Frontplatten und Bedienblenden in Serie — beständig gegen Reinigungsmittel, UV-Strahlung und mechanischen Abrieb.
Was auf ein Typenschild gehört
Typische Inhalte, die wir umsetzen: Hersteller und Anschrift, Typ- und Modellbezeichnung, Seriennummer, Baujahr, elektrische Anschlusswerte, Druck- und Temperaturbereiche, Gewicht, Normhinweise, Firmenlogo sowie maschinenlesbare Codes.
Welche Angaben rechtlich verpflichtend sind, richtet sich nach Produkt und Zielmarkt. Diese Prüfung liegt bei Ihnen als Inverkehrbringer — wir setzen die von Ihnen vorgegebenen Inhalte um und beraten zur technischen Umsetzbarkeit, etwa zur Frage, ob eine Schriftgröße auf der verfügbaren Fläche noch lesbar bleibt.

Materialien und Ausführungen
Aluminium, eloxiert. Der Klassiker für Typenschilder. Der Laser trägt die Eloxalschicht gezielt ab, darunter erscheint das helle Grundmaterial — ein sehr hoher Kontrast, der nicht verblasst. Für diese Aufgabe setzen wir bevorzugt den MOPA-Laser ein, weil er die Schicht präziser anspricht.
Edelstahl. Für Umgebungen mit hoher chemischer oder mechanischer Belastung. Wahlweise als Gravur oder als kontraststarke Schwarzmarkierung.
Aluminium, unbeschichtet. Wirtschaftlich bei einfacheren Anforderungen.
Technische Kunststoffe. Für Frontplatten und Bedienblenden aus Kunststoff nutzen wir den CO2-Laser.

Etiketten und Schilder
Von der Laserbeschriftungsfolie bis zum Schild aus Edelstahl.
Anfrage startenEtiketten aus Laserbeschriftungsfolie
Neben Typenschildern aus Metall fertigen wir Etiketten aus Laserbeschriftungsfolie. Das ist eine selbstklebende Spezialfolie, deren Deckschicht der Laser gezielt abträgt. Die Beschriftung entsteht dadurch in der Folie und nicht als Farbauftrag darauf — sie kann nicht verwischen, abblättern oder ausbleichen.
Wofür sich das eignet:
- Produktkennzeichnung mit Artikelnummer, Typenbezeichnung und Herstellerangaben
- Prüfsiegel mit Prüfdatum, nächstem Termin und Prüferkennzeichen
- Warn- und Sicherheitshinweise mit genormten Symbolen
- CE-Kennzeichnung und weitere Konformitätszeichen
- Inventar- und Anlagenkennzeichnung zur Zuordnung im Betrieb
- DataMatrix- und Barcode-Etiketten für die Rückverfolgbarkeit
Warum Folie statt Metallschild? Immer dann, wenn ein Schild nicht angeschraubt oder angenietet werden kann: bei gewölbten Flächen, bei dünnwandigen Gehäusen, bei nachträglicher Kennzeichnung im Feld — oder schlicht, wenn es schneller und günstiger sein muss als ein Metallschild.
Was die Folie aushält: Sie ist beständig gegen viele Chemikalien, gegen Temperatur- und Witterungseinflüsse und eignet sich für den Innen- und Außeneinsatz. Die Foliendicke liegt bei etwa 0,06 mm, sie trägt also kaum auf.
Was wir dafür brauchen: Untergrund, auf dem die Folie haften soll, Abmessungen der Etiketten, Stückzahl und die Belastung im Einsatz. Bei kritischen Untergründen wie Pulverbeschichtungen oder Kunststoffen mit Weichmacheranteil bemustern wir die Haftung vorab.
Typenschilder und Etiketten aus Metall
Wo eine Kennzeichnung mechanisch belastet wird oder besonders lange halten muss, ist das Metallschild die robustere Wahl. Wir lasern auf Aluminium — auch eloxiert — sowie auf Edelstahl.
Der Unterschied zu gedruckten Etiketten liegt in der Haltbarkeit: Ein bedrucktes Klebeetikett verliert unter Öl, Reinigungsmitteln und UV-Strahlung mit der Zeit seine Lesbarkeit. Ein gelasertes Schild aus Aluminium oder Edelstahl hält so lange wie das Bauteil, das es kennzeichnet.
Bei Prüfsiegeln und Seriennummern mit wechselnden Daten ist der Laser besonders im Vorteil: Jedes Stück kann eine andere Nummer oder ein anderes Datum tragen, ohne dass ein Werkzeug gewechselt werden muss.
Frontplatten und Bedienblenden
Bei Bedienelementen zählt neben der Haltbarkeit die Gestaltung. Symbole, Skalen, Beschriftungen und Positionsmarkierungen müssen exakt zu den Ausschnitten und Bohrungen passen.
Wir übernehmen die Layouterstellung und richten die Beschriftung an Ihren Bauteilmaßen aus. Wenn Sie eine Zeichnung oder ein Muster mitschicken, gleichen wir die Positionen direkt daran ab.
Stückzahlen
Von der Einzelanfertigung eines Prototyps bis zur laufenden Serie. Eine feste Mindestmenge gibt es nicht. Bei wiederkehrenden Aufträgen hinterlegen wir das freigegebene Layout, sodass Nachbestellungen ohne erneute Einrichtung laufen — auch mit fortlaufenden Seriennummern.
Häufige Fragen
Was ist Laserbeschriftungsfolie?
Eine selbstklebende Spezialfolie mit einer Deckschicht, die der Laser gezielt abträgt. Die Beschriftung liegt dadurch in der Folie und nicht als Farbe darauf — sie kann nicht verwischen oder abblättern. Die Foliendicke beträgt etwa 0,06 mm.
Wann Folie, wann Metallschild?
Folie überall dort, wo nicht geschraubt oder genietet werden kann: auf gewölbten Flächen, bei dünnwandigen Gehäusen oder bei nachträglicher Kennzeichnung. Metall dann, wenn die Kennzeichnung mechanisch stark belastet wird.
Auf welchen Untergründen hält die Folie?
Auf den meisten glatten und sauberen Oberflächen. Bei Pulverbeschichtungen und bei Kunststoffen mit Weichmacheranteil prüfen wir die Haftung vorab an einem Musterteil.
Liefern Sie die Schilder oder beschriften Sie beigestelltes Material?
Beides ist möglich. Sprechen Sie uns an, wenn Sie das Rohmaterial nicht selbst beistellen wollen.
Wie beständig ist die Beschriftung?
Auf eloxiertem Aluminium und Edelstahl ist sie dauerhaft und übersteht Reinigungsmittel, UV-Strahlung und Abrieb. Die konkrete Beständigkeit prüfen wir für Ihren Anwendungsfall in der Bemusterung.
Können fortlaufende Seriennummern aufgebracht werden?
Ja, ohne Mehraufwand je Teil. Die Nummernvergabe erfolgt automatisiert.
Brauche ich eine fertige Druckdatei?
Nein. Wir erstellen das Layout auf Basis Ihrer Angaben oder einer Zeichnung.
Typenschilder anfragen
Nennen Sie uns Material, Abmessungen, Inhalte und Stückzahl. Eine Zeichnung oder Skizze hilft uns, sofort belastbar zu kalkulieren.
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