Sichtprüfung eines lasergravierten Bauteils mit der Lupe

Qualität und Prozess

Qualität heißt in der Lohnfertigung vor allem eines: Das tausendste Teil sieht aus wie das erste. Wir erreichen das über einen festen Ablauf und über Laserparameter, die wir je Bauteil festhalten.

Unser Ablauf

1. Anfrage und Machbarkeit

Sie schildern uns Bauteil, Material, Kennzeichnung und Stückzahl. Wir schätzen ein, welches Verfahren infrage kommt — und sagen es Ihnen auch, wenn wir ein anderes Vorgehen für sinnvoller halten. Wir melden uns mit einer Einschätzung.

2. Bemusterung am realen Bauteil

Wir ermitteln die Parameter an Ihrem tatsächlichen Teil, nicht am Datenblatt. Material, Oberfläche, Vorbehandlung und Beschichtungsdicke beeinflussen das Ergebnis so stark, dass sich das nicht vorwegberechnen lässt. Sie erhalten ein Musterteil.

3. Ihre Freigabe

Sie prüfen das Muster und geben es frei. Erst danach startet die Serie. Ohne Freigabe läuft keine Fertigung an — das schützt vor allem bei hochwertigen Werkstoffen vor teuren Fehlern.

4. Serienfertigung

Die Serie läuft mit den freigegebenen Parametern. Bei größeren Losen arbeiten wir mit Vorrichtungen, damit jedes Teil identisch positioniert ist und die Kennzeichnung reproduzierbar an derselben Stelle sitzt.

5. Folgeaufträge ohne erneute Bemusterung

Wir halten die freigegebenen Parameter je Bauteil fest. Bei Nachbestellungen greifen wir darauf zurück — das verkürzt die Durchlaufzeit und stellt sicher, dass Folgelose identisch ausfallen.

Warum wir immer am realen Bauteil bemustern

Zwei Teile derselben Werkstoffnummer können unterschiedlich reagieren, wenn sie verschieden gewalzt, gebeizt oder poliert wurden. Bei beschichteten Oberflächen wirkt sich schon eine abweichende Schichtdicke deutlich aus.

Ein Datenblatt beantwortet deshalb nicht, wie ein Bauteil auf den Laser reagiert. Ein Musterteil beantwortet es in wenigen Minuten. Diese Minuten sind der Grund, warum wir Serienreklamationen praktisch nicht kennen.

Mitarbeiter bedient eine Laseranlage zur Serienbeschriftung
Freigabe

Erst prüfen, dann fertigen

Die Serie startet erst, wenn Sie das Muster freigegeben haben.

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Vier Verfahren, damit das Bauteil entscheidet

Wer nur eine Laserquelle hat, muss jedes Bauteil durch dieselbe Anlage schicken. Wir haben Faserlaser, MOPA-Laser, Ultrakurzpulslaser und CO2-Laser im Haus und wählen das Verfahren nach Ihrem Bauteil aus.

Das ist kein technisches Detail, sondern der Unterschied zwischen „geht irgendwie" und „passt". Ein Faserlaser liefert auf Edelstahl hervorragende Ergebnisse und ist auf Holz oder Leder die falsche Wahl.

Verfahren im Detail

Grafik und Layout als Teil der Qualität

Viele Fehler entstehen nicht beim Lasern, sondern in der Vorbereitung: eine Schrift, die auf der verfügbaren Fläche zu klein wird, ein Code mit zu geringer Modulgröße, ein Logo in unzureichender Auflösung.

Wir übernehmen die Layouterstellung und prüfen dabei genau diese Punkte, bevor eine Serie startet. Wenn eine gewünschte Angabe auf dem Bauteil nicht sicher lesbar würde, sagen wir es Ihnen vorher.

Gravurdaten und Dateiformate

Schriftarten und Symbole

Was wir nicht anbieten

Offenheit gehört zur Qualität. Wir halten keine Zertifizierungen und stellen deshalb auch keine entsprechenden Nachweise aus. Wenn Ihre Beschaffung eine zertifizierte Lieferkette zwingend voraussetzt, sagen Sie uns das bitte gleich zu Beginn — dann sparen wir Ihnen und uns den Aufwand.

Was wir liefern, ist ein nachvollziehbarer Ablauf, festgehaltene Parameter und über 20 Jahre Erfahrung mit den Werkstoffen, um die es geht.

Über EB Lasertechnik

Beispiele aus echten Aufträgen

Bemusterung anfragen

Nennen Sie uns Material, Stückzahl, Kennzeichnungsart, Bauteilgröße und Wunschtermin. Wir melden uns mit einer Einschätzung.

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